Pressemitteilungen der CDU Obrigheim
Hier finden Sie eine aktuelle Pressemitteilung der CDU Obrigheim.
Viele Potenziale zum Energiesparen
Energieagentur will
Informationsdrehscheibe sein |
Obrigheim. Zu einem
Fachvortrag hatte der CDU-Gemeinde- und Ortsverband Obrigheim den
Geschäftsführer der neu gegründeten Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis
(EAN) Dipl.Ing. Uwe Ristl eingeladen.
CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser erinnerte daran,
dass der Kreistag die Gründung einstimmig beschlossen hatte. Abseits des
Streits über den richtigen Weg in der bundesdeutschen Energiepolitik
gebe es auch Übereinstimmung beim Energiesparen und der Energieffizienz
und in Teilen der Förderung der Erneuerbaren Energien. Angesichts der
Verteuerung von Energie komme dem eine wichtige Bedeutung zu; auch werde
dadurch die Abhängigkeit von Energieimporten, insbesondere von Erdöl und
Erdgas, gemindert. Die Große Koalition setze hier einen besonderen
Schwerpunkt und hat daher die Fördermittel von vormals 800 Millionen auf
2,5 Milliarden € aufgestockt.
Ristl sah die EAN als
Informationsdrehscheibe für Energieeffizienz, Energiesparen, Erneuerbare
Energien und Fördermöglichkeiten. Sie berate Privatpersonen, Gemeinden,
Handel und Gewerbe, Verbände und Vereine, Architekten und Ingenieure
neutral und objektiv, produkt- und firmenunabhängig. Neben dem
Klimagedanken sei für viele Bürger das Energiesparen gleichbedeutend mit
Geldsparen und stehe die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen im
Vordergrund. Dass es viele Potenziale zum Energiesparen gibt,
verdeutlichte Ristl anschaulich mit Szenen aus der Praxis. Das jeweils
sinnvolle energetische Konzept müsse in der Energieberatung vor Ort
geklärt werden.
CDU-Ortsvorsitzender Ingo
Link, der die Diskussion leitete, wies auf die Bedeutung des
Energiemixes hin. Wenn künftig 25-30 Prozent mit erneuerbaren Energien
erzeugt werden soll, müsse man auch wissen, woher die restlichen 70-75
Prozent kommen. Er wies auch auf das neue Erneuerbare Energien
Wärmegesetz hin, das den Anteil Erneuerbarer Energien für Heizung,
Warmwasserbereitung und Erzeugung von Kühl- und Prozesswärme bis zum
Jahre 2020 auf 14% erhöhen will

|