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Pressemitteilungen der CDU Obrigheim

Hier finden Sie eine aktuelle Pressemitteilung der CDU Obrigheim.

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Thema "Energie" stand im Mittelpunkt
"Sommertreff" mehrerer CDU-Ortsverbände in Obrigheim

Obrigheim. Den Themenbereich Energie hatten sich die CDU-Verbände aus Obrigheim, Haßmersheim, Neunkirchen, Aglasterhausen und Schwarzach für einen gemeinsamen Sommertreff zum Ende der Sommerferien ausgesucht. „Energie ist einerseits ein bundespolitisches Thema, das gerade im laufenden Bundestagswahlkampf im Mittelpunkt der Diskussion steht“, so der Obrigheimer CDU-Vorsitzende Ingo Link bei seiner Begrüßung der Teilnehmer. Andererseits stehe es aber gerade auch hier in der Region und ganz besonders in Obrigheim, als Kraftwerksstandort, im Mittelpunkt des Interesses. Herzliche Grüße übermittelte Link darüber hinaus vom Bundestagskandidaten Alois Gerig.

Los ging es zunächst im Biomasseheizkraftwerk. Dort wurde die Gruppe von den Geschäftsführern Herrn Schnatterbeck und Herrn Schäfer empfangen. Hoch erfreut waren die beiden Herren, dass unter den Teilnehmern auch Kinder waren. „Für Euch und Eure Zukunft machen wir das hier“, begrüßte Schäfer speziell die Kinder und ging auch in der späteren Führung immer wieder direkt auf sie ein. Bereits während den einführenden Statements der beiden Geschäftsführer entwickelte sich eine intensive Diskussion mit den Teilnehmern. Es wurden zahlreiche Fragen gestellt, die alle ausführlich erörtert wurden. Anschließend konnte sich die Gruppe bei einer Führung durch das Kraftwerk die Technik aus der Nähe betrachten und erklären lassen.

Im Anschluss an den Besuch des Biomassekraftwerks ging es weiter zum benachbarten Kernkraftwerk Obrigheim. Dort wurde die Gruppe von Achim Haag, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, in Empfang genommen. Haag präsentierte anschaulich den derzeitigen Stand der Rückbauarbeiten an dem stillgelegten Kraftwerk und erläuterte die weitere Vorgehensweise. Bis 2017 soll nach heutiger Planung der Rückbau erfolgt sein. Was dann anschließend mit den verbleibenden Gebäuden geschehen soll, sei noch nicht entschieden. Unverständnis äußerten die Teilnehmer in der Diskussion für den Atomausstieg. Überall auf der Welt würden sogar neue Kraftwerke gebaut, nur Deutschland gehe hier einen Sonderweg. Solange keine Alternativen zur Verfügung stünden, die auch die tatsächlich benötigten Strommengen produzieren können, die heute von Kernkraftwerken produziert werden, sei der Ausstieg ein Irrweg. Strom aus Kernkraftwerken im Ausland zuzukaufen sei ebenso wenig eine Alternative wie der Bau neuer Öl- und Gaskraftwerke.

Letzter Referent des Abends war der Geschäftsführer der neugegründeten Bioenergie Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber GmbH (HOT), Sebastian Damm. Damm stellte HOT vor und erläuterte deren Ziele. Die Bioenergie-Region bestehend aus den Landkreisen Hohenlohe, Neckar-Odenwald-Kreis und Main-Tauber-Kreis zeigt Möglichkeiten auf, Öl und Gas zu ersetzen oder zu ergänzen. Es sollen Einsparpotentiale aufgezeigt werden, was mit Bioenergie alles möglich ist. Dafür werden den Städten und Gemeinden in der Region kostenlose Machbarkeitsstudien angeboten. Letztendlich gehe es auch darum, Geld in der Region zu halten, weil durch den Einsatz von Bioenergie weniger Energie von außen zugekauft werden muss.

Abschließend dankte Ingo Link den drei Referenten mit einem kleinen Präsent. Er kündigte an, dass solche gemeinsamen Veranstaltungen benachbarter CDU-Verbände zukünftig öfter stattfinden sollen.

 

 
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